Phenomenal Women Steckbrief: Frieda Kahlo

Frida Kahlo (1907-1954) ist die bekannteste Malerin Mexikos und gehört zu den herausragendsten Frauen der Kunstgeschichte. Der Kult um die Künstlerin ist auch zur Zeit nicht zu übersehen und so groß, dass ihr Gesicht und ihre Werke T-Shirts, Handyhüllen, Beutel und viele andere Utensilien zieren. Aber Frida Kahlo bedeutet auch Auseinandersetzung mit der mexikanischen Revolution, dem Machismo Lateinamerikas und dem Gesetz der Frauen. 

Frida Kahlo gilt als ein Vorbild der Frauenbewegung und das nicht ohne Grund. Wie kaum eine andere Malerin hat sie neben der Schönheit des Landes auch das Leiden der Frau gemalt. Das körperliche Leiden, das Leiden an der Liebe, dem Machismo, das Leiden an den politischen Zuständen und die Folge des seit über 500 Jahre andauernden Kolonialismus auf die Urbevölkerung des Landes. In Ihren Werken verarbeitet sie ihre Schmerzen, Trauma und thematisiert in ihren Bildern häufig Tod, Sexualität und Gewalt.

Zu Lebzeiten war sie schon eine Legende – eine inspirierende Persönlichkeit die bis Heute nicht in Vergessenheit geraten ist.

 

„Man hat mir gesagt, ich sei Surrealistin, aber ich bin es nicht. Ich habe nie Träume gemalt, sondern meine eigene Realität.“ – Frida Kahlo –

 

 

Ich habe immer gedacht, dass ich die seltsamste Person auf dieser Welt bin, aber später dachte ich, dass es viele solcher Leute auf der Welt gibt, es muss also jemanden wie mich geben, der sich auf gleiche Weise bizarr und beschädigt fühlt, so wie ich mich fühle. Ich stelle mir die Frau vor, und stelle mir vor, dass sie dort drüben auch an mich denkt. Also gut, ich hoffe, wenn du dort bist und dies liest, dass du weißt, dass es wahr ist, dass ich da bin und genauso seltsam bin wie du.“  – Frida Kahlo –

 

„Die Schönheit und die Hässlichkeit sind ein Trugbild, da die anderen am Ende immer in unser Inneres schauen.“  – Frida Kahlo –