Bild von Anna chevets (Pixels)

Nachhaltige Mode: Auf diese Siegel kannst du achten

In den letzten Monaten habe ich mich zu einer richtigen thrift and vintage Liebhaberin entwickelt. Jedoch interessiere ich mich auch gleichzeitig dafür, nachhaltige Brands zu supporten und meinen positiven Impact als KonsumentIn zu vergrößern.

Vorteile auf Fair Fashion umzusteigen

1. Du unterstützt faire und umweltfreundliche Produktionsprozesse.

2. Du kaufst nicht nur Mode sondern auch Qualität.

3. Du kannst dazu Beitragen das der Markt nachhaltiger wird. Umso größer die Nachfrage nach nachhaltigeren Produkten, umso größer wird auch der Markt, der diese Produkte anbietet.

Fair Fashion ist teuer

Fast Fashion ist auf den ersten Blick oft billiger und macht den Ausstieg für viele nicht leicht. Zu mindestens kriege ich sehr oft zu hören, dass viele auf Fair Fashion verzichten, da sie es sich schlichtweg nicht leisten können. Es ist generell ein Privileg nachhaltige Mode beziehen zu können, denn nicht jeder kann es sich leisten.

Aber Hey, dies sollte dich keinesfalls abzuschrecken. Denn du bist frei deinen eigenen Ermessensspielraum zu finden. Es kommt eben stark darauf an, welche Prioritäten du dir setzt. Ich zum Bespiel kaufe, für den Anfang, Klamotten überwiegend Second Hand ein. Hier finde ich oft Einzelstücke zu Schnäppchenpreisen. Basics kaufe ich meistens fair ein und achte besonders auf die Verarbeitung und die Qualität. Ich versuche immer zu schauen, auf welcher Seite ich einsparen kann, um andrerseits nachhaltiger konsumieren zu können. Mein Beispiel muss natürlich nicht für jeden gelten. Aber für mich funktioniert es so ganz gut.

Fair Fashion: Wann ist Fair wirklich Fair?

Wann ist Fair wirklich Fair und wie kann ich sicherstellen, dass kein greenwashing betrieben wird? Ein guter Anfang wäre es, sich mit Siegel auseinanderzusetzen. Die wichtigsten Siegel für mehr Nachhaltigkeit im Überblick stelle ich dir im Folgenden vor:

GOTS: GLOBAL ORGANIC TEXTILE STANDARD

Die GOTS gehört zu den bekanntesten und am weitesten verbreiteten Öko-Textilsiegeln. Es werden mind. 70 Prozent Bio-Naturfasern und dazu bis zu 30 Prozent Recyclingfasern vorausgesetzt. Neben dem ökologischem, werden aber auch soziale Standards festgesetzt. Darunter fällt der Verbot von Kinderarbeit sowie faire Bezahlung.

BLUESIGN

Bluedesign berücksichtigt vor allem die Aspekte der Chemikalien auf Arbeiter, KonsumentInnen, Abwasser, Luft und Ressourcen in der Herstellung von Textilien.

OEKO-TEX STANDARD 100

Der OEKO-TEX STANDARD 100 gehört zu den weltweit bekanntesten Labels für schadstoffgeprüfte Textilien. Kleidungsstücke die dieses Siegel besitzen, enthalten keine gesundheitsschädliche Chemikalien. 

MADE IN GREEN BY OEKO-TEX

Der Made in green by Oeko-Tex Siegel, wird nachgewiesen das ein Produkt auf Schadstoffe getestet wurde und dazu nachhaltige Produktionsprozesse sowie Soziale Arbeitsbedingungen sichergestellt werden.

Fairtrade Cotton

Das Fair Trade Siegel für Baumwolle garantiert faire Arbeitslöhne für Baumwollbauern zum Mindestpreis, sodass die Kosten einer nachhaltigen Produktion gedeckt werden können. Der Siegel steht für fair gehandelte und angebaute Baumwolle.

 

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2 Kommentare zu “Nachhaltige Mode: Auf diese Siegel kannst du achten

  1. Eine gute und fundierte Aufzählung der nachhaltigen Labels. Vielen Dank.
    Liebe Grüße
    Erika

    • bathibahati

      Hallo Erika, dass freut mich zu lesen, Danke 🙂
      Liebe Grüße und eine angenehme Woche zurück Bathy

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