Oktober Cleansing: Warum ich mir 7 Tage Auszeit nehme

Ich finde es sehr wichtig, mich regelmäßig auf verschiedenen Ebenen zu “reinigen“. Heute erfährst du wie mein Cleansing aussieht.

Cleansing Warum?

Eine Reinigungskur oder auch cleansing genannt, hat sich erst seit ein paar Jahren zu einem grundlegenden Bestandteil in meinem Leben entwickelt. Schon sehr früh habe ich gespürt wie befreiend es sich angefühlt hat, meine Umgebung auszumisten, meine Gedanken zu sortieren und mich einfach mal für einen gewissen Zeitraum zurückzuziehen.

Zudem überrascht mich, wie leicht und vital ich mich fühle, sobald ich einfach mal wieder mehr schlafe, Obst oder Gemüse esse, auf Zucker verzichte oder lange Spaziergänge hinter mir lasse. Obwohl ich genau weiß, wie gut mir alles tut, habe ich nie darauf acht gegeben diese wohltuenden “Rituale“ beizubehalten und in manchen Zeiten zu priorisieren.

Cleansing finde ich wichtig, denn ich bin immer wieder erstaunt zu sehen, wie viel  Müll und unnötiger Ballast sich mit der Zeit ansammeln kann.

Dabei beziehe ich mich nur auf sämtlichen Kleinkram, der sich allmählich wieder in meiner Wohnung ansammelt. Auch eine falsche Ernährungsform, Gedankenmüll oder übertriebener Social Media Konsum (damals Fernseher) kann mit der Zeit einfach zu viel Raum in uns einnehmen. So lange ich diesen Raum nicht sinnvoll Nutze, ist er einfach nur Ballast für mich, den ich unnötig mit mir rumschleppe.

Ausmisten, ausspülen und Ordnung schaffen ist ein wiederkehrender Prozess, um erneut Ausgleich schaffen zu könnenn. Diesen Ausgleich schaffe ich mir eben durch spezielle cleansing Tage.

Cleansing Zeiten finde ich mittlerweile sehr wertvoll. Auch diese Zeiten bedeuten für mich Self Care.

 

Das verstehe ich unter Cleansing?

Übersetzt bedeutet cleansing – Reinigung. Ich denke das spricht für sich. Wenn ich von cleansing spreche, spreche über ich jeden Prozess oder jede Handlung die mich wieder zurück in einen freien, unabhängigen, leichten und ausgeglichenen Zustand versetzt. Beim Cleansing schaffe ich – um und in mir – wieder Raum für mehr Platz oder wichtigeres. 

Ich würde sagen, dass auch mein Weg zu mehr Minimalismus im Alltag, ein etwas längerer cleansing Prozess ist. Denn ich versuche mich stückweise von Dinge zu trennen die mich unnötig belasten, um mein Fokus wieder auf das wesentliche zu lenken.

Unter cleansing verstehe aber auch kurze Zeitspannen, in denen ich mir bewusst Zeit nehme meinen Körper, meine Umgebung und meine Gedanken zu “reinigen“. Das tue ich in dem ich eine Entgiftungskur ausführe und mir ausreichend Zeit fürs journaling oder lesen nehme. Zudem entrümple ich auch hin und wieder mal meine Wohnung und schaffe wieder gezielt Platz und Ordnung.

Cleansing Zeit ist meine Zeit in der ich mich manchmal gerne zurückziehe.

Wann sollte ich Cleansing machen?

Grundsätzlich habe ich mir nie feste Zeiten gesetzt. Oft war es ein inneres verlangen. Es waren Momente in denen ich mich ausgelaugt fühlte und ganz klar spürte, dass die Zeit da war eine Auszeit zu nehmen. Das Problem hierbei ist nur, dass man sich im Alltagsstress schnell verliert und verlernt in sich hineinzuhorchen. Wenn wir aber verlernen in uns hineinzuhorchen, erkennen wir die Zeit nicht in der wir uns eine Auszeit nehmen sollten, um uns einfach wieder zu sammeln.

Aus dem Grund hab ich für mich persönlich dazu entschieden, feste Zeiten zu setzen. Zu mindestens für den Anfang, um im nach hinein kleine Gewohnheiten zu schaffen. Jeden Monat ein paar Tage. Das ist meine Vorsatz.

So kann Cleansing aussehen

 

Wie lange?

Wie viele Tage man sich fürs cleansing nimmt ist jedem selbst überlassen. Die Dauer variiert bei mir auch stark nach Gemütslage. Manchmal brauche ich nur Drei Tage. Manchmal eine Woche oder vielleicht auch länger. Es kommt letztlich auch darauf an, wie man seine cleansing Tage gestaltet. Kombinierst du diese Zeit mit einer Fasten Kur, würde es durchaus Sinn machen länger als eine Woche einzuplanen. Auf jeden Fall würde ich sagen: So lange bis man wirklich spürt, dass sich was tut. 

Oft hat man ja auch die Absicht sich von schlechten Gewohnheiten zu lösen. Zum Beispiel von ungesunder Ernährung, Handysucht oder sonstiges. In solchen Fällen würde ich das cleansing so lange machen, bis ich eine Verhaltensänderung bemerke. Nach dem genannten Beispiel also, so lange bis ich beispielsweise kein Verlangen mehr nach Fastfood habe oder auch mal einen Tag ohne Handy auskomme, wenn ich es nicht brauche.

So kann eine Reinigungskur aussehen

Ab Heute beginne ich mit meiner 7-Tätigen Reinigungskur. Diese habe ich selber zusammengestellt, um gezielt auf meine Bedürfnisse eingehen zu können.

In den kommenden Tagen achte ich vor allem darauf, mich basenüberschüssig zu ernähren und meine Lymphen-, Darm- und Nierenreinigung durch spezielle Hacks und Methoden zu unterstützen.

Eine morgendliche Entgiftungskur bestehend aus Zungenschrauber, Ölziehen und Trockenbürsten darf natürlich nicht auch fehlen.

Zudem werde ich in den folgenden Tagen meine Umstellung auf möglichst natürliche Kosmetik besonders priorisieren – hab das lange Zeit vernachlässigt .

Für die kommenden Tage habe ich mir auch vorgenommen ein ganz besonderes Buch lesen. Ich habe mich für Bell Books – Sisters of Yam entschieden.

 

Was ist mein Ziel?

Wieder eine starke Verbundenheit zu mir selbst aufbauen, Energie tanken und wieder mehr Raum, Ordnung sowie Ausgleich im Alltag schaffen.

 

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2 Kommentare zu “Oktober Cleansing: Warum ich mir 7 Tage Auszeit nehme

  1. Hi Bathy,

    sehr spannender Beitrag! Ich habe letztes Jahr (oder vorletztes?!) auch ein Cleansing in Form einer Saftkur gemacht, allerdings für drei Tage, weil es meine erste war. Ist mir leichter gefallen als gedacht und jetzt überlege ich, dies nochmal zu wiederholen.
    Ich merke auch, dass Körper und Geist total miteinander zusammen hängen und eine Reinigung immer auf mehreren Ebenen verläuft.

    Liebe Grüße!

    • bathibahati

      Mann da sprichst du mir grade aus der Seele! Eine Saftkur wollte ich schon immer mal ausprobieren. Hab aber immer die Befürchtung gehabt, dass es viel zu aufwändig ist – zu mindestens, wenn man die Säfte selber presst. Für den Anfang wären 3 Tage auch für mich realistisch.
      Würde mal gerne wissen wie du deine Saftkur gestaltet hast :)))
      Ich werde da nochmal auf dich zukommen. Eventuell über Insta. Da ist die Kommunikation weniger umständlich.

      Liebe Grüße zurück!

      Bathy

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